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Heizkörper lackieren: Selber machen oder Maler? Anleitung + Kosten

Vergilbte Heizkörper müssen nicht neu gekauft werden. Wie das Lackieren gelingt, welcher Lack hitzefest ist — und wann die Profi-Spritzlackierung die bessere Wahl ist.

Maler mit Atemschutzmaske besprüht weiße Stahlkonstruktion mit Airless-Spritzgerät

Vergilbte oder angerostete Heizkörper lassen jedes frisch renovierte Zimmer alt aussehen. Die gute Nachricht: Ein intakter Heizkörper muss nicht ersetzt werden — ein neuer Lack macht ihn optisch neuwertig. Die Frage ist nur: selbst zum Pinsel greifen oder machen lassen?

Der richtige Lack — nicht verhandelbar

Normale Wandfarbe oder Standardlack haben am Heizkörper nichts verloren: Sie vergilben durch die Hitze in Monaten. Sie brauchen speziellen Heizkörperlack, hitzebeständig bis mindestens 120 °C und vergilbungsbeständig. Acryl-Heizkörperlacke (wasserbasiert) riechen kaum und trocknen schnell; Kunstharzlacke verlaufen schöner, brauchen aber Geduld und Lüftung.

Anleitung: Heizkörper selbst lackieren

  1. Heizung aus und auskühlen lassen — nie auf den warmen Körper lackieren, der Lack trocknet zu schnell an und zieht Streifen
  2. Reinigen: Staub, Fett und Nikotin gründlich mit Anlauger entfernen
  3. Rost entfernen: Roststellen blank schleifen und mit Rostschutzgrund vorstreichen — sonst blüht der Rost durch den neuen Lack wieder auf
  4. Anschleifen: Alten Lack mit 240er-Körnung mattieren, Schleifstaub abwischen
  5. Abkleben: Wand dahinter, Boden, Ventile und Anschlüsse
  6. Lackieren: Mit Heizkörperpinsel und kleiner Schaumstoffrolle in dünnen Schichten — erst die schwer erreichbaren Zwischenräume, dann die Front. Zwei dünne Schichten statt einer dicken
  7. Durchtrocknen lassen, bevor die Heizung wieder auf Temperatur geht (Herstellerangabe, meist mehrere Tage)
Profi-Tipp: Der häufigste DIY-Fehler ist zu dicker Auftrag — er gibt Läufer („Lacknasen“) und bleibt an den Rippen klebrig. Lieber dreimal hauchdünn als einmal satt.

Die ehrliche Grenze des Selbermachens

Bei modernen Flachheizkörpern mit glatter Front ist DIY gut machbar. Bei Rippen- und Gliederheizkörpern — dem Standard im Kölner Altbau — kommen Sie mit dem Pinsel schlicht nicht überall hin. Das Ergebnis: von vorn schön, von der Seite fleckig, und in den Zwischenräumen blüht der Rost weiter.

Hier spielt der Profi seinen Vorteil aus: Mit der Airless-Spritzlackierung erreichen wir jeden Zwischenraum und erzeugen eine glatte, geschlossene Oberfläche ohne Pinselstruktur — wie ab Werk. Bei stark verrosteten oder verbauten Heizkörpern lackieren wir auch im Ausbau in der Werkstatt in Kürten.

Was kostet es?

  • DIY: Lack, Grundierung, Pinsel, Schleifpapier, Abdeckmaterial — etwa 30–50 € pro Heizkörper, plus ein halber Tag Arbeit und mehrere Tage Trockenzeit
  • Vom Maler: Heizkörper lackieren ab 90 € pro Stück, inklusive Vorarbeiten, Rostschutz und sauberem Finish — Türen übernehmen wir übrigens ab 140 € pro Stück gleich mit

Wenn ohnehin renoviert wird, lohnt sich das Paket: Wände, Türen und Heizkörper in einem Zug — ein Gewerk, ein Termin, ein Ansprechpartner. Kostenloses Angebot anfordern — Antwort in 24 Stunden.

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Kostenloser Vor-Ort-Termin mit Aufmaß, schriftliches Angebot in 24 Stunden — für Köln, das Bergische Land und die Rheinschiene.

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Ralf Bardenberg · Malermeister & Inhaber

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